Der Hauptfeind ist das eigene Land!
Gegen Nation, Krieg & Nazis.
Auch dieses Jahr suhlt sich die Nation wieder im eigenen Dreck. Die letzten Jahre zeigten wie sich Deutschland als Kulturnation feiert und nach außen hin als Global Player im weltweiten Hauen und Stechen etablierte. Deutschland präsentiert sich als Friedensmacht und Freiheitsweltmeister mit SoldatInnen in der ganzen Welt. Die BRD agiert als Spezialistin im Nationbuilding, wie z.B. im ehemaligen Jugoslawien, und verfolgt offen ihre nationalen Interessen im Konkurrenzgeflecht der kapitalistisch geordneten Welt.
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Vortrag von Jürgen Peters: Mittwoch, 19. August 2009 um 19.30 Uhr im AWO-Jugendzentrum / Haus am Wall [Primkerstr. 5]
Der Journalist Jürgen Peters, Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland und Mitautor des Buches „Rechtspopulismus als Bürgerbewegung“, spricht auf Einladung des Bündnisses „Gemeinsam gegen pro NRW in Ostwestfalen-Lippe“.
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Freiheit und Wahn deutscher Arbeit
Eine Veranstaltung des Antifa AK Köln und der Kommunistischen Gruppe Bochum in
Zusammenarbeit mit der Antifa AG Uni Bielefeld
Mit Holger Schatz und Ernst Lohoff (Krisis)
24.September / 19:00 Uhr / Uni Bielefeld (Raum wird noch bekannt gegeben)
Das Dasein im Kapitalismus zu bestreiten gibt es nur als Abfallprodukt einer gelungen Verwertung. Aber die Befriedigung der Bedürfnisse wird nur über Arbeit und Lohn vermittelt. Die Arbeit ist aber aus ihrer Mittlerfunktion herausgetreten und hat sich zu einem eigenständigen Wert verselbstständigt. Die Erwartung richtet sich an jeden beschäftig zu sein, Leistung zu erbringen und sich selbst in der Arbeit zu verwirklichen. Soziale Anerkennung und Status auf der einen, Feindbilder, Ausgrenzung und Verfolgung herrschen bis heute vor.
Schon immer, nicht nur in der Krise, ist der Maßstab der Politik Arbeit zu erhalten und mehr Beschäftigung zu schaffen. Dabei reproduziert sie nur die Arbeitsillusion und den Arbeitsterror, die Selbstzurichtung des Individuums um eine Arbeit zu erlangen, der Terror gegen Arbeitslose und ihre soziale Ausgrenzung. Die Krise der Arbeit wie den Widerspruch zwischen Verwertung und Bedürfnissen übergeht sie.
Antifa AG Uni Bielefeld
Antifa AK Köln
Kommunistische Gruppe Bochum
15 Jahre sind 15 zuviel: Der Knast muss weg!
Abschiebeknäste zu Waldstücken!
Demonstration gegen Abschiebehaft am 29. August 2009 um 13:00 Uhr in Büren, Am Stöckerbusch
Schon bevor 1994, vor nunmehr 15 Jahren, die ersten Abschiebehäftlinge nach Büren kamen, formierte sich Widerstand gegen den Abschiebeknast. Der Protest richtete sich stets nicht nur gegen den Standort Büren, sondern stellt bis heute Abschiebehaft als solche in Frage. Abschiebehaft ist Teil einer im Kern rassistischen „Ausländergesetzgebung“, durch die Nicht-Deutsche einer juristischen Sonderbehandlung unterzogen werden. Ziel dieser Sonderbehandlung ist es, Flüchtlingen und Migrant*innen in Deutschland das Leben schwer zu machen und sie so schnell wie möglich abzuschieben.
Infolge dessen kam es auch in Büren zu Revolten, Protesten, Suizidversuchen und Hungerstreiks. Für die Inhaftierten gibt es nur eine Priorität: sie wollen in Freiheit leben.
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Bei Indymedia gibt es jetzt eine Liste der pro NRW Kandidaten für die Kommunalwahl am 30. August in Lemgo.
http://de.indymedia.org/2009/07/256278.shtml
Viel Spaß beim durchblättern!
Vielleicht ist ja auch ein Nachbar von euch bei den Rechtspopulisten?
Kundgebung zum Wahlantritt von „pro NRW“ in Lemgo
Am Samstag den 22. August 2009 ab 12.00 Uhr
im Lippegarten (Mittelstraße / Stadtbus-Treffpunkt / EKG)
Weitere Informationen und ein Programmablauf folgen in Kürze.
UnterstützerInnen können sich an info@hiergeblieben.de wenden.
Im Bad Nenndorfer Militärgefängnis im »Wincklerbad« haben die britischen Behörden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Nazi-Kriegsverbrecher_innen und vermeintliche Sowjetspione inhaftiert. Im Zeitraum von 1945-1947 kam es dort laut dem Londoner »Guardian« zu Misshandlungen an den Gefangenen von Seiten der Wärter_innen. Nachdem dies der britischen Öffentlichkeit bekannt geworden war, wurde das Gefängnis 1947 geschlossen und die Ereignisse in einem Prozess in London aufgearbeitet.
Die Neonazi-Szene in Ostwestfalen und Schaumburg versucht seit 2006 Bad Nenndorf zu einer Kultstätte für Nazis zu machen. Sie versuchen ein Gedenken zu etablieren, in dem Mitglieder der Waffen-SS und anderer faschistischer Organisationen zu Märtyrern der Nazi-Bewegung gemacht werden. Die Geschichte wird verdreht: Täter_innen werden zu Opfern und Befreier_innen zu Besatzern und Folterern erklärt, die sich nicht von den Nazis unterschieden hätten. Dabei vergleichen sie was nicht vergleichbar ist und relativieren damit die Verbrechen des Nationalsozialismus.

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Seit über eineinhalb Jahren etabliert sich in den antifaschistischen Strukturen in
NRW eine junge Duisburger Gruppe unter dem Label „Rote Antifa“. Die Gruppe erklärt
auf ihrer Internetseite, sie verstehe sich als Duisburger Vorhut einer
internationalistischen, antirassistischen und antikapitalistischen Globalbewegung.
Schon seit einigen Monaten ist sie zumindest teilweise an der medialen Aufarbeitung
von Anti-Nazi-, Friedens- und anderen sozialpolitischen Demonstrationen beteiligt -
ein umfangreiches Internetarchiv vermittelt den Eindruck einer stark organisierten
und durch breite Strukturen unterstützten Arbeit. Sie sucht darüber hinaus Anschluss
zu bestehenden linken Strukturen in NRW. Auch im restlichen Bundesgebiet und
teilweise sogar im europäischen Ausland knüpft sie erste Kontakte. Sie tritt auf
nahezu allen größeren politischen Events in NRW in Erscheinung, mobilisiert zu
eigenen Antifa-Blöcken und führt schwach organisierte Demonstrationen spontan durch
eine geschlossene Spitze und eigene Transparente an. Demnach ließe sich also eine
Bereicherung hiesiger Strukturen vermuten. Doch seit Beginn ihrer politischen
Tätigkeit ist die Gruppe regelmäßig in gewalttätige Aktionen gegen andere
antifaschistische Gruppen und Einzelpersonen involviert. Zudem kam es zu Aussagen,
die darauf schließen lassen, dass die „Rote Antifa“ einen anarchistischen und
linkskommunistischen Minimalkonsens nicht teilt.
Im Folgenden möchten wir beispielhaft einige Ereignisse aufführen, (mehr…)
Das Flugblatt im pdf-Format und etwas gelayoutet findet ihr unter Material: Schulstreik
Wir fordern nichts, denn uns geht es ums Ganze!
Na, verwundert Euch diese Überschrift? „Werden bei dieser Demonstration – hier und
heute – nicht konkrete Forderungen gestellt?“, fragt Ihr Euch jetzt. Ganz genau, damit habt
Ihr vollkommen recht, es ist ja auch nicht zu übersehen: Überall sind Transparente und
Menschen zu sehen, die ihre Absicht lautstark verkünden.
Unsere Kritik ist allerdings eine ganz andere und anhand dieses Flyers wollen wir
zumindest versuchen Euch zu erklären, warum dieser Bildungsstreik nicht im Interesse der
Schüler_innen – also in unserem gemeinsamen Interesse – liegt und somit aus unserer
Sicht falsch ist.
Um zu verstehen, dass nur eine Kritik des Ganzen auf lange Sicht Aussicht auf Erfolg
haben kann, müssen wir uns zuerst den Sinn und Zweck der Schule und deren Aufgaben
in unserer bestehenden Gesellschaftsform verdeutlichen.
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Am 24. Juli findet in Köln die ums Ganze Staatstext release Party statt. Veranstalter ist der Antifa AK Cologne:

Trommelwirbel und Fanfaren! Nun wird endlich alles gut! Die ersten Blaupausen für die kommunistischen Weltrevolution (diesmal ohne Gulag – versprochen!) sind fertig!
Die lesende Arbeiteravantgarde des linksradikalen Bündnisses “Ums Ganze” hat 120 Seiten Kritik am “falschen Ganzen” formuliert und trägt diese vor.
Im Anschluss:
staatsfeindliches Beisammensein mit antinationalen Cocktails und sozialrevolutionären Elektrobässen!
mehr infos: Antifa AK Cologne