Archiv der Kategorie 'nazishit'

Fabian Thies macht gerne blau

Der Arbeitseinsatz des Lemgoer „pro NRW“-Ratsmitglieds Fabian Thies hält sich offenbar in engen Grenzen.

Wie die Lippische Landes-Zeitung heute meldet*, hat Thies seit dem vorigen März an keiner Ratssitzung mehr teilgenommen. Auch zuvor sei er nur unregelmäßig im Rathaus zu Gast gewesen, heißt es in dem Bericht. Die Aufwandsentschädigung fließe jedoch weiter.

Thies war im August 2009 in den Lemgoer Stadtrat gewählt worden. „Pro NRW“ hatte bei der Wahl des Gremiums 1,9 Prozent erreicht. Der 29-Jährige Anlagenmechaniker steht seit Mai 2008 an der Spitze des „pro NRW“-Kreisverbands Lippe.** Parteimitglied wurde er etwa ein halbes Jahr zuvor. Im ostwestfälischen Bezirksvorstand der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ fungiert er als stellvertretender Vorsitzender.*** Bis zum Parteitag der extrem rechten Gruppierung im März 2011 gehörte er als Beisitzer auch dem Landesvorstand an. (ts)

via NRW Rechtsaußen.

Zirka 70 Neonazis marschierten durch Bielefeld, darunter auch Lemgoer „Kameraden“

Am 24.12.2011 marschierten etwa 70 Neonazis geschützt durch ein großes Polizeiaufgebot gegen „Repression und das AJZ Bielefeld” (zur Info: ein selbstverwaltetes, linkes Zentrum) durch Bielefeld, um ihre nationalsozialistische, völkische, antidemokratische, antiegalitäre und antiplurale Ideologie des Hasses und der Vernichtung zu verbreiten. Trotz schlechten Wetters, schließlich scheint die Sonne nicht für Nazis, wussten schon Die Ärzte, fanden sich – die Erwartungen übertreffend – 6500 GegendemonstrantInnen ein, die leider erfolglos versuchten, dies zu verhindern. Indes war interessant, wer sich dort so rumtrieb. Nachdem es mittlerweile zumindest in Lemgo recht still um den hiesigen Bezirksverband der sogenannten rechtspopulistischen Partei Pro NRW geworden ist und Aktivitäten der extremen Rechten stark zurückgegangen sind, waren auf der von Sven Skoda angemeldeten Demonstration auch u. a. mindestens zwei Nachwuchsnazis aus Lemgo. Fotos von „B.“ und „T.“ sowie der anderen anwesenden Neonazis lassen sich hier anschauen.

Nach wie vor gilt, meldet euch bei Neonazistress und/oder wenn ihr deren Aktivitäten beobachtet: Kein Fußbreit!

Ungestörtes Nazi-Konzert in Augustdorf

Von Antifa-West. Schon seit Tagen geisterten Gerüchte durch die rechte Szene, dass am Wochenende ein Konzert mit einschlägigen Bands stattfinden solle. Angekündigt waren neben „Cherusker“ aus Osnabrück, „Extressiv“ aus Dortmund und die „Weissen Wölfe“ aus Arnsberg, bekannt geworden mit Textzeilen wie „Juda verrecke und Deutschland erwache “. Auf ihrer CD drohte die Band „Für unser Fest ist nichts zu teuer 10.000 Juden für ein Freudenfeuer. Unsere Antwort Zyklon B“. Über die üblichen in der Szene geheimgehaltenen Wege wurden die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisenden Gäste konspirativ zur Fabrikhalle der Firma Textrans im Augustdorfer Industriegebiet geschleust. Hier fand das Konzert dann statt, bei dem etwa 130 Teilnehmer zusammen feierten.
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